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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0006047004 604700 -   € -   €
 
 
 

HeidelbergCement halten


13.11.2002
LB Baden-Württemberg

Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg stufen die Aktie von HeidelbergCement (WKN 604700) mit "halten" ein.

Das Management habe anlässlich der robusten Zahlen im dritten Quartal seine Prognosen bekräftigt. So solle der Umsatz annähernd auf Vorjahresniveau verharren, während der Jahresüberschuss mindestens den Vorjahreswert erreichen solle.

Wie heute bekannt geworden sei, gebe es Fortschritte hinsichtlich des Verkaufs der Baustoffsparte HBE. Momentan würde die Due Diligence laufen, die noch im November abgeschlossen werden könnte. Mit einem Abschluss des Verkaufs rechne HeidelbergCement im ersten Quartal 2003. Eine Veräußerung der Sparte würde die Bemühungen des Konzerns seine Verschuldung zu senken deutlich voranbringen und sollte dem Aktienkurs nach Erachten der Analysten Auftrieb geben.

Im dritten Quartal sei die Nettoverschuldung um ca. 250 Mio. EUR auf 4,8 Mrd. EUR gesenkt worden, das Gearing habe sich auf 122% nach 133% zum Halbjahr belaufen. Das Unternehmen habe sich zuversichtlich gezeigt, das Ziel eines Gearing von 110% zum Jahresende auch ohne den Verkauf der HBE zu erreichen. Die Analysten würden dieses Ziel weiterhin für anspruchsvoll halten, allerdings sollten die deutlich gesenkten Investitionsausgaben und eine saisonale Verbesserung des Working Capital einen weiteren Schuldenabbau im letzten Quartal unterstützen.


Im Zuge der weiterhin rückläufigen Entwicklung im deutschen Baugewerbe sehe sich HeidelbergCement veranlasst, zum Jahreswechsel sein Zementwerk in Kiefersfelden (Bayern) zu schließen. Die hierfür anfallenden Restrukturierungskosten von ungefähr 10 Mio. EUR seien bereits im dritten Quartal berücksichtigt worden. Die Kapazitätsauslastung der verbleibenden süddeutschen Werke solle so von momentan 60% auf ca. 68% steigen.

Belastend auf den Aktienkurs könnte sich die nach wie vor laufende Untersuchung des Bundeskartellamts zu Preisabsprachen im deutschen Zementmarkt auswirken. HeidelbergCement rechne allerdings nicht damit, dass im laufenden Jahr noch eine Entscheidung gefällt werde und wollte sich zur Höhe einer eventuellen Strafe nicht äußern.

Aufgrund der von den Analysten auch in den kommenden Monaten erwarteten negativen Währungseinflüsse hätten die Analysten ihre Umsatzschätzung für 2002 leicht nach unten korrigiert und würden jetzt einen Rückgang um 1,5% auf 6,6 Mrd. EUR erwarten. Die Gewinnschätzung belasse man wegen der besser als erwarteten operativen Entwicklung im dritten Quartal unverändert.

Der weiterhin äußerst düstere Ausblick für die deutsche Bauwirtschaft, der anhaltende Preiskampf im deutschen Zementmarkt sowie negative Währungseffekte würden die Analysten zur Senkung ihrer Prognosen für das kommende Geschäftsjahr veranlassen. Die Analysten würden jetzt einen Umsatz von 6,8 Mrd. EUR, ein EBITDA von 1,2 Mrd. EUR sowie ein Nettoergebnis von 275 Mio. EUR erwarten. Eine eventuelle Kartellstrafe sei hierin allerdings noch nicht berücksichtigt.

Das Rating der Analysten der Landesbank Baden-Württemberg für die HeidelbergCement-Aktie lautet "halten".




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